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Projekte 2012
Neubau eines Passivhauses in Bremen!
Nachdem wir mit großer Freude auf eine 10-Jährige, erfolgreiche Schaffenszeit im Bereich der Planung und Realisierung von Passivhäusern zurückblicken können, sind wir stolz nun ein weiteres Passivhaus hier in Bremen realisiert zu haben. Dabei war es selbstverständlich, dass auch der KFW 40 Standard erreicht wurde.

In der Berechnung nach PHPP 2012 ist unter Einbeziehung des prognostizierten Ertrages der installierten Photovoltaik-Anlage im Endergebnis ein Plusenergiehaus bereits jetzt nachgewiesen.

Das lichtdurchflutete Gebäude lebt dabei mit dem Sonnenverlauf!

Die Planung der Grundrisse ist so ausgerichtet, dass jeder Raum in Abhängigkeit seiner tagesspezifischen Nutzung das Maximum an Sonneneinstrahlung erfährt, welches dem Haus eine hohe Behaglichkeit und einen sehr warmen, offenen und freundlichen Charakter verleiht.
Neben den vielen architektonischen und raumklimatischen Gesichtspunkten die es zu berücksichtigen galt, ist dieser Planungsansatz aber auch ganz simpel darin begründet, dass die Sonne den Menschen ihre wohlfühlende Strahlung völlig kostenlos zur Verfügung stellt.





Architektonisch unterstreicht die nach Süden gerichtete Galerie mit ihrer 6,0 m hohen Glasfassade den markanten Charakter des Gebäudes und erzeugt mit der gewählten Raumkomposition ein Raumerlebnis, dass gleichzeitig Großzügigkeit und Geborgenheit vermittelt und die besondere Landschaft der Grundstücksumgebung ins Gebäude zu holen scheint.

Großzügige 3,0 m hohe, passivhaustaugliche Schiebetüren öffnen das Haus im Sommer zum Garten und bilden so eine Einheit von Natur und Wohnumgebung.

Bei Passivhäusern ist ein „Blower-Door“ Testwert von 0,60 Nh50/h der obere Grenzwert.

Trotz der Schiebetüren hat dieses Haus einen „Blower-Door“ Testwert von 0,39 Nh50/h erreicht.
Ein Wert, der selbst den Hersteller der Schiebetüren sehr positiv überrascht hat, da wir hier Prototypen einer neuen Generation von Schiebetüren verwendeten.

Das Haus verfügt über ein Energie-Monitoring, welches die Daten des Hauses zu Temperaturen, Verbräuchen und Energieerträgen ab April 2013 aufzeichnet.

Die Wärmeerzeugung des Brauchwassers geschieht dabei durch den Einsatz einer hocheffizienten Sohle-Wärmepumpe, die über 14 Energiepfähle gespeist wird und den Wärmeertrag einem Pufferspeichersystem speichert.
Die ausgeklügelte Speichertechnik dieses Systems versorgt
Mit seiner ohnehin anfallenden Restwärme die Fußbodenheizkreise zur Deckung des Restwärmebedarfs an grauen Tagen in der kalten Jahreszeit sicher.
Das ausgeklügelte System der Lüftungsanlagen-Komponenten mit einem Wärme-Rückgewinnungs-Koeffizienten von 92% bildet die eigentliche Heizung.
Als Restwärmebedarfsdeckung wird die über den Pufferspeicher gespeiste Fußbodenheizung dabei nur den fehlenden Verlustkoeffizienten der Lüftungsanlage von maximal 8 % ausgleichen müssen, z. B. an grauen Wintertagen.





Also ein extrem entspanntes Gesamtsystem des Hauses wie wir bereits aus den Langzeit-Erfahrungen unseren anderen Passivhäusern wissen.

Wir freuen uns ganz besonders, dass wir diesen Bauherren dieses besondere, einzigartige Haus in unserem 10. Schaffensjahr auf dem Gebiet der Passivhäuser realisieren durften.

Unser Passivhaus in Lemförde, welches Sie unter den Projekten des Jahres 2010 finden können, ist nach den erreichten Verbrauchsdaten 50% besser als von uns nach PHPP vorausberechnet.

So freuen wir uns sehr auf die ersten Messergebnisse des Energie-Monitorings dieses Projektes nach Ablauf einer Jahresperiode.
Handelskammer Bremen
Umbau & Sanierung des Prüfungszentrums in der Martinistraße 1-3
Nach fünf Monaten Bauzeit erscheint das Prüfungszentrum der Handelskammer im neuen Gewand.
Nachdem die gesamte Etage, die seit den frühen 70er Jahren nicht mehr renoviert wurde, komplett entkernt war, wurden sämtliche architektonischen und technischen Einbauten von Grund auf neu konzipiert und zu einem harmonischen, modernen Prüfungszentrum entwickelt.

Durch den Einsatz neuester Medientechnik ist es heute zukunftsfähig und offen, gleichzeitig aber geprägt vom hanseatisch zurückhaltenden Stil.
Farben, Formen und Materialien der einzelnen Räume sind fein aufeinander abgestimmt, wobei großer Wert auf die Schaffung möglichst transparenter, lichtdurchfluteter Bereiche gelegt wurde.
So ist als Gestaltungselement mit großzügigen Oberlichtbändern gearbeitet worden, die dem Prüfungszentrum einen offenen Charakter verleihen und einen großen Anteil an Tageslicht auch in die Innenbereiche und die Flure bringen.

Gestaltprägender Bestandteil unserer Leistung war neben den architektonischen Aufgaben dabei auch der Entwurf und die Fertigungsplanung der gesamten Möblierung.

Sie unterstützt im neuen Prüfungszentrum die Innenarchitektur und vervollständigt durch die Wahl der Materialien der Counter, der beleuchteten Handelskammerembleme sowie den massiven Holz-Accessoires das sehr hochwertige Ambiente.
Wir bedanken uns auch bei diesem Projekt für das entgegengebrachte Vertrauen der Bauherren sehr herzlich!
Wir wünschen allen Prüflingen stets, dass Sie das geschaffene Umfeld kreativ unterstützend durch die Prüfungen begleitet!






SWB Bremen / Museum „Die Adern der Stadt“
In fünfmonatiger Bauzeit realisierte unser Bauherr nach unseren Entwürfen das Museum die „Adern der Stadt“ im Umspannhaus Wehrdamm am Hastedter Osterdeich in Bremen.

Was passiert zwischen Kraftwerk und Steckdose?

Ziel des Museums ist es, den Besuchern und Bewohnern der Stadt Bremen in anschaulicher Weise diese komplexen Abläufe zum Transport der Energieträger Gas, Fernwärme, Strom und Wasser vom jeweiligen Kraftwerk zum Endverbraucher zu verdeutlichen.
Es zeigt die alltäglichen Tätigkeitsabläufe des Unternehmensbereichs der „swb Netze GmbH“ zur
Energieversorgung einer Großstadt im Wandel der Zeit von Anbeginn bis heute in vielen anschaulich aufbereiteten Dioramen unter Nutzung modernster Kommunikationstechnik.






Ein kleines Café und ein Vortragsraum, ausgerüstet mit modernster Medientechnik ergänzen das Museum.

Wir danken den Bauherren für das entgegengebrachte Vertrauen.

Da es ein betriebsinternes, von ehemaligen Mitarbeitern der swb Netze GmbH betriebenes Museum ist, welches auch von Schulklassen nach vorheriger Absprache besichtigt werden kann, sind die allgemeinen Öffnungszeiten für die Bürger Bremens bei der swb Netze GmbH zu erfragen.
Momentan ist das Museum jeweils mittwochs von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr für interessierte Bürger und Besucher offen.