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Passivhäuser
Das entscheidende Merkmal eines Passivhauses ist das Fehlen einer konventionellen, also einer mit Gas oder Öl betriebenen Heizung. Diese Eigenschaft ruft zunächst großes Erstaunen hervor, da das Konzept nur wenigen Bauherren bekannt ist und Häuser ohne Heizung zunächst als nicht betreibbar eingestuft wurden. Zahlreiche und zum Teil vor über zehn Jahren gebaute Passivhäuser in Deutschland belegen jedoch, das das Passivhauskonzept ohne Einschränkungen funktioniert.

Der Sinn von Passivhäusern kann anhand eines Energievergleichs mit dem heute gesetzlich vorgeschriebenen EnEV-Baustandard (kurz für Energieeinsparungsverordnung) belegt werden. Obwohl ein nach EnEV- Standard errichtetes Gebäude heute laut Definition 75 kwh/m²a im Jahr verbrauchen darf und so bereits ein Niedrigenergiehaus darstellt, spart ein Passivhaus noch mal bis zu 90% des Energiebedarfs für Heizwärmeerzeugung zum EnEV-Haus ein.

Eine nachhaltige Senkung Ihres Energieverbrauchs auf unter 15kwh/m²a 1,5 l/m² (Heizöl als Energieäquivalent) und somit Ihrer Energiekosten ist die positive Folge, ebenso die weitestgehende Unabhängigkeit von den Tarifen der Energieversorgungsunternehmen. Durch leistungsfähige Komponenten der Gebäudetechnik wie z.B. einer Komfort-Wohnraumlüftung mit integrierter Wärmerückgewinnung und Erdwärmetauscher werden Sie im Sommer mir vorgekühlter, im Winter mir vorgewärmter Frischluft versorgt. Die Folge ist ein konstantes und exzellentes Raumklima!

Zudem senkt eine sinnvoll bemessene Photovoltaik - Anlage ihre Stromkosten, bei Ausnutzung der zur Zeit geltenden Förderprogramme für Solarstrom, spürbar!

Die aktuellen Messdaten des im Jahr 2003 fertig gestellten Passivhauses in Lübbecke belegen die Qualität dieses Konzeptes:

Sommer August 2003
Innentemperatur: 23,5°C bei
Außentemperatur: 39,0°C

Winter gemessen am 26.01.2006
Innentemperatur: 21,5°C bei
Außentemperatur: -11,0°C

Zudem lehren uns die aus dem Passivhaus Lübbecke gewonnenen Erfahrungen der letzten dreieinhalb Nutzungsjahre, dass die verwendeten Gebäudekomponenten bauphysikalisch hervorragend zusammenspielen und dass das Gebäude aufgrund der verwendeten Baumaterialien und der architektonischen Gestaltung deutlich unter den vorausberechneten 12,69 kwh/m²a Jahresheizwärmebedarf bleibt und fast ein Nullheizenergiehaus geworden ist.

Die Passivhausbauweise lässt sich uneingeschränkt auch auf Gewerbeimmobilien, Altenpflegeheime, Ärztehäuser, Geschosswohnungsbauten etc. übertragen und bietet auch bei diesen Gebäudetypen große Vorteile hinsichtlich des Raumklimas und der Energiekostenersparnis.

In einem persönlichen Gespräch informieren wir Sie gerne ausführlich über weitere Einzelheiten. Auf der Seite des Passivhaus-Institutes Darmstadt () können Sie ebenfalls weitere Informationen abrufen.